Also gut, das Wichtigste zuerst: die Reise.
Los ging's mit dem Abflug von Stuttgart nach Frankfurt (Ja, auf dem Weg nach London musste man einmal umsteigen). Treffpunkt: 9 Uhr am Morgen, Abflug war um 11:00 Uhr. Wenn der Vater allerdings mit 220 km/h über die Autobahn heizt und man um sein Leben fürchtet, ist man aber schon vor 9 Uhr da.
Der Check-In gestaltete sich höchst interessant. Kleiner Tipp am Rande: Die 23 kg beim Gepäck würde ich nicht überschreiten, das kann ganz schön teuer werden. Bei 26 kg muss man schon 50,00 € draufzahlen...
Nach dieser unfreiwilligen Spende für die Lufthansa ging es dann zum Sicherheitscheck weiter. Soweit eigentlich nichts Neues, Elektronikgeräte wie Handy, Laptop etc. muss aus der Tasche gelegt werden, Gürtel werden abgelegt, genau wie Schals und Jacken, und Kosmetikartikel gehören natürlich auch dazu. Wussten wir vorher nicht, Gott sei Dank waren wir aber früher da, sodass genug Zeitpuffer da war. Eine halbe Stunde später also waren alle fünfzehn tapferen Reisenden endlich am Gate angekommen.
Das Flugzeuge wenigstens pünktlich sind, wenn es schon die deutsche Bahn nicht ist, halte ich ja für ein Gerücht. Mit 20 Minuten Verspätung fing das Boarding an. Rein in das Flugzeug, Panik vor dem Start haben (ich habe nichts gegen das Fliegen, aber beim Start zieht sich mir alles zusammen), abheben, Panik vor der Landung haben, landen.
In Frankfurt hatten wir erst einmal 2 Stunden Umsteigezeit, von denen aber eine halbe Stunde schon dafür draufging, den verdammten Flughafen zu durchqueren (Sch****, ist der groß!). Zur Belohnung gab's erst mal MacDonalds, wie es jeder vernünftige Deutsche eben macht.
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| Das ist England von gaaaaanz weit oben! |
Das Boarding in Frankfurt verzögerte sich auch um 20 Minuten, sodass der Flieger "planmäßig" abheben konnte. Vermutlich hat der Pilot die gleiche Philosophie wie mein Vater, trotz 40 Minuten Verspätung kamen wir pünktlich um 14:40 in London an. Zeitverschiebung, liebe Freunde! In England ist es eine Stunde früher als in Deutschland.
Gepäckausgabe und Zoll verliefen ganz angenehm, aber dann ging die Reise ja noch weiter: nach Plymouth. Dazu mussten wir die Nummer des Busfahrers anrufen - blöd nur, das wir das mit deutscher Simkarte in England machen mussten. Böse Telefonrechnung...
Es hat etwas gedauert, aber die Kommunikationsschwierigkeiten waren schnell überwunden und frohen Mutes machten wir uns zur Busfahrt nach Plymouth auf.
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| Schöne Aussicht ausm Bus... So weit man halt aus dem Fenster gesehen hat... |
Dort wurden wir von einem Mitarbeiter von Tellus empfangen, zusammen mit einigen Gastfamilien, die schon früher als geplant angekommen waren. Jeder von ihnen hatte ein Willkommenspaket in der Hand, auf dem der Name der jeweiligen Person stand. Das erleichterte das Finden untereinander wirklich ungemein.
Da meine Gastfamilie im Stadtteil St Budeaux wohnt, der etwas außerhalb liegt, dauerte die Fahrt etwa 20 - 30 Minuten. Im Dunkeln und müde von der Reise hat man nicht viel von der Stadt gesehen, aber zumindest wurde mir von meiner Gastmutter erklärt, wo ich aussteigen muss wenn ich mit dem Bus fahre und so weiter. Mehr dazu in einem anderen Post...
Im Haus angekommen wurde mir erst einmal alles gezeigt, dann konnte ich endlich auf mein Zimmer und schlafen, wunderbar schlafen...


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